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⚖️ Rechtliches

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

Stand: März 2026

Wichtiger Hinweis: Diese AGB gelten für alle Hosting-, Domain- und KI-Dienstleistungen von KI Service Austria (Thomas Sauerwein). Bitte lesen Sie diese Bedingungen sorgfältig durch, bevor Sie eine Bestellung aufgeben.

§ 1 Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen

KI Service Austria – Thomas Sauerwein
Esterhazystraße 42, 7000 Eisenstadt, Österreich
E-Mail: office@ki-service-austria.at
(nachfolgend „Auftragnehmer" oder „wir")

und dem Kunden (nachfolgend „Auftraggeber" oder „Kunde") im Zusammenhang mit der Erbringung von Hosting-, Domain-, KI-Beratungs- und damit zusammenhängenden digitalen Dienstleistungen.

Abweichende Bedingungen des Kunden werden nicht anerkannt, sofern der Auftragnehmer diesen nicht ausdrücklich schriftlich zugestimmt hat. Diese AGB gelten auch dann, wenn der Auftragnehmer in Kenntnis entgegenstehender Bedingungen des Kunden die Leistung vorbehaltlos erbringt.

§ 2 Vertragsabschluss

Die Darstellung von Dienstleistungen und Paketen auf unserer Website stellt kein bindendes Angebot, sondern eine unverbindliche Aufforderung zur Bestellung (invitatio ad offerendum) dar.

Mit dem Absenden des Bestellformulars auf ki-service-austria.at/hosting.html gibt der Kunde ein verbindliches Angebot zum Abschluss eines Dienstleistungsvertrages ab.

Der Vertragsabschluss kommt zustande, wenn der Auftragnehmer die Bestellung durch Zusendung einer schriftlichen Auftragsbestätigung per E-Mail annimmt. Der Auftragnehmer ist berechtigt, eingehende Bestellungen ohne Angabe von Gründen abzulehnen – insbesondere wenn Kapazitätsgrenzen erreicht sind, Zweifel an der Zahlungsfähigkeit bestehen oder die gewünschte Leistung nicht erbracht werden kann.

Eine Ablehnung wird dem Kunden unverzüglich mitgeteilt. In diesem Fall entstehen keine gegenseitigen Ansprüche.

§ 3 Laufzeit und Kündigung

3.1 Mindestlaufzeit

Alle Hosting-Verträge haben eine Mindestlaufzeit von 12 Monaten ab dem Datum der Aktivierung des Hostings (Bereitstellung der Zugangsdaten). Eine ordentliche Kündigung ist erstmals zum Ende dieser Mindestlaufzeit möglich.

3.2 Automatische Verlängerung

Nach Ablauf der Mindestlaufzeit verlängert sich der Vertrag automatisch um weitere 12 Monate, sofern er nicht rechtzeitig gemäß § 3.3 gekündigt wird. Dies gilt für jede weitere Laufzeitperiode gleichermaßen.

3.3 Kündigungsfrist

Die Kündigung muss spätestens 3 Monate vor Ende der jeweiligen Vertragslaufzeit schriftlich erfolgen. Geht die Kündigung später ein, verlängert sich der Vertrag automatisch um eine weitere Periode von 12 Monaten.

Die Kündigung hat ausschließlich schriftlich per E-Mail an office@ki-service-austria.at zu erfolgen. Eine telefonische Kündigung ist nicht wirksam. Als Datum der Kündigung gilt der Eingang der E-Mail beim Auftragnehmer; der Kunde trägt die Beweislast für den rechtzeitigen Eingang.

3.4 Wichtiger Hinweis zur Kündigungsfrist

Geht eine Kündigung nach Ablauf der 3-monatigen Kündigungsfrist ein – auch wenn die aktuelle Vertragslaufzeit noch nicht beendet ist – kann die laufende Periode nicht mehr ordentlich gekündigt werden. Der Vertrag verlängert sich in diesem Fall unweigerlich um 12 Monate. Wir empfehlen daher, die Kündigung frühzeitig einzureichen und eine Eingangsbestätigung anzufordern.

3.5 Außerordentliche Kündigung

Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor, wenn der Kunde mit mehr als zwei Monatsbeiträgen in Zahlungsverzug ist und trotz schriftlicher Mahnung nicht zahlt, oder wenn der Kunde gegen wesentliche Vertragspflichten verstößt.

§ 4 Domains

4.1 Vorauszahlung für Domains

Domain-Registrierungen werden stets für 1 Jahr im Voraus in Rechnung gestellt und bezahlt, da der Auftragnehmer die Domain auch beim Registrar jeweils für 1 Jahr im Voraus registriert bzw. verlängert. Dies erfolgt unabhängig vom gewählten Hosting-Paket und der Restlaufzeit des Vertrages.

4.2 Freigabe oder Transfer bei Kündigung

Bei Beendigung des Vertrages wird die Domain am Ende der bezahlten Periode freigegeben oder auf ausdrücklichen Wunsch des Kunden auf einen anderen Anbieter übertragen. Die Übertragung ist kostenpflichtig (Aufwand nach Stunden oder nach vorheriger Vereinbarung).

4.3 Domain-Transfer zu einem anderen Anbieter

Der Authcode (EPP-/Transfer-Code) für den Transfer der Domain zu einem anderen Registrar wird dem Kunden erst nach vollständiger Begleichung aller offenen Beträge ausgestellt. Ein Anspruch auf vorzeitige Ausstellung besteht nicht.

4.4 Automatische Domain-Verlängerung bei verspäteter Kündigung

Geht eine Kündigung weniger als 3 Monate vor Ablauf der jeweiligen Domain-Laufzeit ein, verlängert sich die Domain automatisch um ein weiteres Jahr. Die daraus entstehenden Kosten für die Domain-Verlängerung trägt der Kunde, da der Auftragnehmer die Domain beim Registrar bereits verlängert hat.

4.5 Verfügbarkeit von Domains

Der Auftragnehmer übernimmt keine Garantie für die Verfügbarkeit einer bestimmten Domain. Ist eine Wunschdomain bei Bestelleingang nicht mehr verfügbar, wird der Kunde umgehend informiert und kann eine alternative Domain wählen oder vom Vertrag zurücktreten.

§ 5 Preise und Zahlung

5.1 Preise

Alle angegebenen Preise verstehen sich netto, zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer von derzeit 20 % (österreichische USt.), sofern nichts anderes vereinbart ist. Preisänderungen werden dem Kunden mindestens 6 Wochen vor Inkrafttreten schriftlich mitgeteilt; der Kunde hat in diesem Fall ein Sonderkündigungsrecht.

5.2 Zahlungsmodalitäten

Die Zahlung erfolgt per SEPA-Überweisung, monatlich im Voraus. Nach Vertragsabschluss erhält der Kunde eine Rechnung, die innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsdatum zu begleichen ist. Domains werden jährlich im Voraus in Rechnung gestellt.

5.3 Zahlungsverzug

Bei Zahlungsverzug ist der Auftragnehmer berechtigt:

  • Eine schriftliche Mahnung mit Nachfrist von 10 Tagen zu versenden.
  • Nach erfolglosem Ablauf der Nachfrist das Hosting zu sperren (Erreichbarkeit der Website wird unterbrochen).
  • Bei weiterem Zahlungsverzug von mehr als 30 Tagen den Vertrag außerordentlich zu kündigen und sämtliche offenen Beträge sofort fällig zu stellen.

Für jede Mahnung kann eine Bearbeitungsgebühr von € 5,– netto verrechnet werden. Gesetzliche Verzugszinsen bleiben vorbehalten.

§ 6 Leistungsumfang

6.1 Pakete

Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus dem bei Bestellung gewählten Paket (Starter, Business, Pro) gemäß der zum Bestellzeitpunkt aktuellen Leistungsbeschreibung auf der Website des Auftragnehmers.

6.2 Verfügbarkeit

Der Auftragnehmer strebt eine Verfügbarkeit der Hosting-Infrastruktur von 99 % im Jahresdurchschnitt an. Hiervon ausgenommen sind geplante Wartungsarbeiten, die nach Möglichkeit außerhalb der Hauptnutzungszeiten (Mo–Fr 8:00–20:00 Uhr) durchgeführt werden, sowie Ausfälle, die auf höhere Gewalt, Handlungen Dritter oder technische Störungen beim Rechenzentrumsbetreiber zurückzuführen sind.

Ein Anspruch auf einen bestimmten Serverstandort besteht nur, wenn dieser bei der Bestellung ausdrücklich vereinbart wurde und im gewählten Paket verfügbar ist. Bei höherer Gewalt oder technischer Notwendigkeit kann der Auftragnehmer nach Benachrichtigung des Kunden den Serverstandort wechseln.

6.3 Änderungen des Leistungsumfangs

Der Auftragnehmer behält sich vor, den Leistungsumfang der Pakete anzupassen, sofern dadurch die dem Kunden erbrachten Kernleistungen nicht wesentlich eingeschränkt werden. Wesentliche Einschränkungen werden dem Kunden mindestens 6 Wochen vorher mitgeteilt und berechtigen zur Sonderkündigung.

§ 7 Haftung

7.1 Datenverlust

Der Auftragnehmer haftet für Datenverlust nur bei grober Fahrlässigkeit oder Vorsatz. Tägliche Backups werden im Rahmen der technischen Möglichkeiten durchgeführt, jedoch ohne Garantie auf Vollständigkeit, Aktualität oder jederzeitige Wiederherstellbarkeit. Der Kunde ist selbst dafür verantwortlich, eigene Sicherungskopien seiner Daten anzufertigen.

7.2 Ausfall und entgangener Gewinn

Der Auftragnehmer haftet nicht für mittelbare Schäden, Folgeschäden oder entgangenen Gewinn, die durch Ausfälle des Hostings, Fehler in Software, Datenverlust oder andere Umstände entstehen, sofern kein Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit des Auftragnehmers vorliegt.

7.3 Inhalte des Kunden

Für die auf dem Hosting-Paket gespeicherten Inhalte ist der Kunde allein verantwortlich. Er stellt den Auftragnehmer von sämtlichen Ansprüchen Dritter frei, die aus rechtswidrigen oder rechtsverletzenden Inhalten entstehen. Der Auftragnehmer ist berechtigt, offensichtlich rechtswidrige Inhalte unverzüglich zu sperren.

7.4 Haftungshöchstgrenze

Die Haftung des Auftragnehmers ist – soweit gesetzlich zulässig – auf die Höhe der vom Kunden im jeweiligen Vertragsjahr bezahlten Netto-Entgelte begrenzt.

§ 8 Widerrufsrecht für Verbraucher

Verbraucher im Sinne des Konsumentenschutzgesetzes (KSchG) haben gemäß § 11 Fernabsatz- und Auswärtsgeschäfte-Gesetz (FAGG) ein 14-tägiges Widerrufsrecht ab dem Tag des Vertragsabschlusses, ohne Angabe von Gründen.

Das Widerrufsrecht erlischt vorzeitig, wenn der Auftragnehmer mit der Erbringung der Dienstleistung auf ausdrücklichen Wunsch des Kunden vor Ablauf der Widerrufsfrist begonnen hat und der Kunde zuvor ausdrücklich zur Kenntnis genommen hat, dass er sein Widerrufsrecht mit vollständiger Vertragserfüllung verliert.

Zur Ausübung des Widerrufsrechts genügt eine eindeutige schriftliche Erklärung per E-Mail an office@ki-service-austria.at. Ein Musterformular für den Widerruf ist auf Anfrage erhältlich.

Hinweis: Das Widerrufsrecht gilt nicht für Unternehmer im Sinne des § 1 KSchG.

§ 9 Datenschutz

Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt gemäß der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und dem österreichischen Datenschutzgesetz (DSG). Nähere Informationen zur Datenverarbeitung, zu den Rechten der betroffenen Personen und zur Kontaktaufnahme mit dem Datenschutzbeauftragten finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

§ 10 Anzuwendendes Recht und Gerichtsstand

Es gilt österreichisches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG) und der Kollisionsnormen des internationalen Privatrechts.

Als Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem Vertrag wird, soweit gesetzlich zulässig, Eisenstadt vereinbart. Gegenüber Verbrauchern gelten die zwingenden Zuständigkeitsbestimmungen des KSchG.

Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, so bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen hiervon unberührt. Die unwirksame Bestimmung ist durch eine wirksame Regelung zu ersetzen, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung möglichst nahekommt.

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