Seriös & kostenlos

Die wichtigsten Anlaufstellen

Diese drei Angebote sind unabhängig, kostenlos und seit Jahren etabliert. Wir empfehlen sie aus Überzeugung – KI Service Austria steht mit keinem der Dienste in Verbindung.

Österreich

Watchlist Internet

Die unabhängige Informationsplattform zu Internetbetrug in Österreich – betrieben vom Österreichischen Institut für angewandte Telekommunikation (ÖIAT).

  • Aktuelle Warnungen vor Phishing, Abo-Fallen und neuen Betrugsmaschen
  • Listen betrügerischer Online-Shops und unseriöser Websites
  • Der Fake-Shop Detector warnt direkt im Browser vor Fake-Shops
🌐 International

Have I Been Pwned – Datenlecks

Das bekannteste Verzeichnis gehackter Dienste weltweit, gegründet vom Sicherheitsexperten Troy Hunt.

  • Übersicht aller bekannten Datenlecks: welcher Dienst, wann, welche Daten
  • Prüfen, ob Ihre E-Mail-Adresse betroffen ist (direkt auf der HIBP-Startseite)
  • Kostenlose Benachrichtigung, falls Ihre Adresse in einem neuen Leck auftaucht
🔑 Passwörter

Pwned Passwords

Eine Datenbank mit Milliarden Passwörtern aus echten Datenlecks. Taucht Ihr Passwort dort auf, sollten Sie es sofort ersetzen.

  • Prüfung nach dem k-Anonymitäts-Prinzip – das Passwort wird nie übertragen
  • Direkt hier auf dieser Seite nutzbar
Kostenlos & anonym

Passwort-Check: Wurde Ihr Passwort schon geleakt?

Geben Sie ein Passwort ein – wir prüfen, ob es in bekannten Datenlecks vorkommt.

Datenquelle: Pwned Passwords von Have I Been Pwned · Details in unserer Datenschutzerklärung.
Tipp: Geben Sie Passwörter grundsätzlich nur auf Seiten ein, denen Sie vertrauen. Wer ganz sicher gehen will, prüft direkt bei Have I Been Pwned – dort passiert exakt dasselbe.

So bleibt Ihr Passwort geheim

  1. Ihr Browser verwandelt das Passwort in einen Hashwert (SHA-1) – eine Art digitaler Fingerabdruck.
  2. Nur die ersten 5 Zeichen davon gehen über unseren Server an Have I Been Pwned. Ihre IP-Adresse bleibt bei uns.
  3. Zurück kommt eine lange Liste ähnlicher Fingerabdrücke. Den Abgleich macht wieder nur Ihr Browser – danach wird das Feld geleert.
Rechtzeitig erkennen

Warnsignale: So erkennen Sie Betrug

Betrüger arbeiten mit Psychologie, nicht mit Technik. Wenn einer dieser Punkte zutrifft, gilt: erst prüfen, dann handeln.

Zeitdruck & Drohungen

„Ihr Konto wird gesperrt", „Letzte Mahnung", „Nur heute": Wer Sie hetzt, will verhindern, dass Sie nachdenken.

Ungewöhnliche Zahlungswege

Gutscheinkarten, Kryptowährung oder Überweisung auf ein Privatkonto – seriöse Unternehmen verlangen das nicht.

Absender & Links prüfen

Achten Sie auf die echte Absenderadresse und fahren Sie mit der Maus über Links, bevor Sie klicken. Kleine Tippfehler in Domains sind ein Alarmzeichen.

Zu gut, um wahr zu sein

Markenware zum halben Preis, nur Vorkasse, kein Impressum? Typisch für Fake-Shops – im Zweifel bei der Watchlist Internet nachsehen.

Geänderte Bankverbindung

Plötzlich neue Kontodaten auf einer Rechnung? Immer telefonisch beim bekannten Ansprechpartner rückfragen – nie über die Nummer aus der Mail.

KI-Fälschungen

Stimmen und Videos lassen sich täuschend echt nachahmen. Bittet „der Chef" oder die Familie unerwartet um Geld: auflegen, selbst zurückrufen. Rechtschreibfehler sind kein verlässliches Merkmal mehr.

Schnell handeln

Was tun im Ernstfall?

Sie sind auf einen Betrug hereingefallen oder haben Daten preisgegeben? Das passiert auch Profis. Wichtig ist jetzt, schnell die richtigen Schritte zu setzen.

  1. Nicht weiter reagieren

    Keine weiteren Zahlungen, keine Antworten, keine Daten mehr herausgeben.

  2. Bank sofort informieren

    Zahlung stoppen lassen und Bankomatkarte sperren: Sperr-Notruf 0800 204 88 00 (aus dem Ausland +43 1 204 88 00), rund um die Uhr. Kreditkarten über die Hotline Ihres Kartenanbieters.

  3. Passwörter ändern

    Das betroffene Passwort überall ersetzen, wo Sie es verwendet haben, und die Zwei-Faktor-Anmeldung aktivieren.

  4. Beweise sichern

    Screenshots, E-Mails, Chatverläufe und Zahlungsbelege aufbewahren – sie helfen Polizei und Bank.

  5. Anzeige erstatten

    Bei jeder Polizeiinspektion. Hinweise nimmt auch die Meldestelle Cybercrime des Bundeskriminalamts entgegen: against-cybercrime@bmi.gv.at (ersetzt keine Anzeige). Bei akuter Gefahr: Notruf 133.

  6. Andere warnen & Hilfe holen

    Betrug bei der Watchlist Internet melden. Bei Streit mit einem Online-Shop hilft die Internet Ombudsstelle kostenlos.

Für Unternehmen: Bei Cyberangriffen, Erpressungstrojanern (Ransomware) oder Betrugsversuchen hilft die Cyber-Security-Hotline der WKO rund um die Uhr und kostenlos: 0800 888 133.

Für Unternehmen & Entwickler

Sicherheits-Checks in eigene Systeme einbauen

Have I Been Pwned bietet eine offene Programmierschnittstelle (API v3). Damit lassen sich Prüfungen direkt in Websites, Shops und Kundenportale integrieren:

  • Passwort-Prüfung bei der Registrierung: neue Passwörter automatisch gegen bekannte Leaks prüfen, wie es internationale Sicherheitsstandards (z. B. NIST) empfehlen. Diese Schnittstelle ist kostenlos.
  • E-Mail- und Domain-Überwachung: erkennen, ob Adressen Ihres Unternehmens in Datenlecks auftauchen. Dafür ist ein kostenpflichtiger API-Schlüssel nötig.
Zur API-Dokumentation ↗
Passwort-Check für Ihre eigene Website?

Wir bauen den Check in Ihre Website, Ihren Webshop oder Ihr Kundenportal ein – datenschutzfreundlich wie auf dieser Seite.

Kostenloses Gespräch

Alle Angaben ohne Gewähr, Stand: September 2026. Die genannten Dienste sind unabhängige Angebote Dritter; KI Service Austria steht mit ihnen in keiner Verbindung. Für die Inhalte externer Seiten sind ausschließlich deren Betreiber verantwortlich.